Rektor*in

Das KFU-Organ "Rektor*in"

"Rektor" kommt von "regere": richten, lenken, führen, leiten … Die Rektorin/der Rektor leitet und lenkt den KFU. Ihr/ihm obliegt, so sagt es § 11 der Satzung, die laufende Geschäftsführung. Sie/er trägt die konzeptionelle Gesamtverantwortung für die Ausbildung vom Entwurf des Lehrplans über die Planung und Organisation des Unterrichts bis hin zu den Prüfungen. Sie/er berät die Mentorinnen und Mentoren. Sie/er vertritt den KFU in der kirchlichen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit und wirbt für ihn. Sie/er gewinnt und betreut die Dozentinnen und Dozenten und unterrichtet auch selbst.
Manches aber, was das KFU-Rektorat auch und oft vor allem ausmacht, steht nicht in der Satzung: die regelmäßige Kursbegleitung mit den gemeinsamen Gottesdiensten und Andachten, die zahlreichen Gespräche mit Kursteilnehmenden und Interessierten, die Leitung so mancher Sitzung, eine aufwändige und vielfältige Korrespondenz, das Abfassen von Vorträgen und Artikeln …, und das ganz alltägliche Bemühen darum, den KFU als eine anspruchsvolle Ausbildung für den ehrenamtlichen Verkündigungsdienst immer noch attraktiver zu machen.

Aber der KFU-Rektor ist kein Direktor. Sie/er dirigiert nicht, delegiert dafür aber umso mehr. Denn niemand kann eine so große und großartige Bildungseinrichtung wie den KFU allein leiten. KFU-Leitung ist Teamarbeit - gemeinsam mit den beiden Studienleitern, den Mitgliedern der Studienleitung und des Kuratoriums, unterstützt von den Sachbearbeitenden im Büro. Verwandt mit dem regere ist nämlich das rogare, das Fragen. Wer Leitungsverantwortung trägt, muss sich Rat holen und sich befragen (lassen). Zum regere gehört zudem das corrigere, das Korrigieren. Wer leitet, muss bereit sein, andere anzuleiten und zu korrigieren, aber sich auch selbst korrigieren zu lassen.
Deswegen müsste das dritte Organ des KFU neben Kuratorium und Studienleitung eigentlich KFU-Leitungsteam heißen.

Die Stelle der Rektorin ist mit Pfarrerin Dr. Annegret Freund besetzt.
Ihre Kontaktdaten finden Sie in der Rubrik SERVICE & KONTAKT.






Wir freuen uns über und mit 41 Absolvent*innen, die den KFU im Examensjahrgang 2018 erfolgreich abgeschlossen haben.
Hinzu kommen vierzehn Absolvent*innen, die Kurs 29 ohne Examensabsicht bereits im Herbst 2017 mit einer Teilnahme-
bescheinigung beendet haben.

Wir danken herzlich für die gemeinsame Zeit und wünschen Gottes Segen im Wirken in den Gemeinden vor Ort!

 

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Mit dem 7. Wochenendseminar steht für unsere Studierenden in Kurs 30 die letzte Veranstaltung in 2018 auf dem Lehrplan. Das Thema lautet: "Die Kirche im Mittelalter und die Sakramente".
Die Termine: Niederndodeleben 19. bis 21. Oktober, Neudietendorf 26. bis 28. Oktober, Röhrsdorf 2. bis 4. November und Meißen vom 9. bis 11. November.
Wir wünschen allseits interessante Seminartage!